Illustration für Hänschen klein
Traditionelle Lieder

Hänschen klein

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Arrangement: ClassicRocks Musikernetzwerk

Liedtext

Hänschen klein Ging allein In die weite Welt hinein Stock und Hut Steht ihm gut Ist gar wohlgemut Aber Mutter weinet sehr Hat ja nun kein Hänschen mehr „Wünsch dir Glück“ Sagt ihr Blick „Kehre bald zurück“

Sieben Jahr Trüb und klar Hänschen in der Fremde war Da besinnt Sich das Kind Eilet heim geschwind Doch nun ist’s kein Hänschen mehr Nein, ein großer Hans ist er Stirn und Hand Braun gebrannt, Wird er wohl erkannt?

Eins, zwei, drei Geh’n vorbei Wissen nicht, wer das wohl sei Schwester spricht „Welch Gesicht?“ Kennt den Bruder nicht Doch da kommt sein Mütterlein Schaut ihm kaum ins Aug hinein Spricht sie schon „Hans, mein Sohn Grüß dich Gott, mein Sohn“

Text & Musik: Traditionell, arrangiert von Ian Watts & Mike Wilbury

Traditioneller Text — gemeinfrei. Arrangement © ClassicRocks Musikernetzwerk.

Hintergrund

Der Text stammt von Franz Wiedemann (1821 - 1882), der Komponist ist unbekannt. Die Melodie wurde um 1900 herum populär in Deutschland. Dieselbe Melodie findet Verwendung beim englischen "Mother Goose" Rhyme "Lightly Row."

Der englische Multi-Instrumentalist Mat Williams sorgt mit seiner Fiddle dafür, dass das urdeutsche Volkslied in unserer Version eher an Irish Folk als an eine deutsche Volksweise erinnert.

„Hänschen klein" stammt aus dem Jahr 1827 und geht auf einen Text von Franz Wiedemann zurück. Die Melodie wurde von Heinrich Gerber komponiert. Das Lied wurde schnell zu einem der bekanntesten deutschen Kinderlieder überhaupt.

Es erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der mutig in die weite Welt aufbricht, Jahre in der Fremde verbringt und schließlich als erwachsener Mann nach Hause zurückkehrt — eine kleine Geschichte über Abenteuer, Wachsen und Heimkommen.